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Projekte

Aktuelles zu unseren Projekten in Nigeria

Mikrokredit-Projekt für die Dorffrauen wird bewilligt und ausgeweitet!

 

Was für eine erfreuliche Nachricht aus Xanten für 22 Dorffrauengruppen in der Nkanu-Region Nigerias! Dank des Engagements des Nigeria-Freundeskreis in der Eine-Welt-Gruppe Xanten können noch vor Ostern 2026 etwa  600 Dorffrauen eine eigene Existenzgründung starten. 9.000 Euro sammelten die Xantener um Ulla und Klaus Wolfertz hierfür an Spenden bei der Bevölkerung rund um Xanten ein. Von der Schmitz-Stiftung, bei der die Xantener einen Förderantrag gestellt hatten, erhielt der Freundeskreis nun einen Bewilligungsbescheid über 27.000 € - und damit für jeden gespendeten Euro aus Xanten zusätzlich drei Euro aus Bundesmitteln für das Dorffrauen-Projekt.

In den meisten Dörfern dieser Region gibt es – abgesehen von primitiv gebauten Grundschulgebäuden, die eher Kuhställen ähneln, einer Dorfkirche und einigen schlecht errichteten Häusern mit Blechdächern – kaum Anzeichen von Infrastruktur. Fließendes Wasser, elektrischer Strom oder befestigte Straßen fehlen vollständig. Viele Ehemänner der Dorffrauen sind auf Arbeitssuche in die Großstädte abgewandert. Daher liegt es meist an den Frauen, für die Grundbedürfnisse ihrer Familien – Ernährung, Schulbildung und medizinische Versorgung – aufzukommen.

Die Armut ist überall sichtbar. Dennoch sind die meisten Dorffrauen als Subsistenzbäuerinnen tätig oder versuchen, mit einem kleinem Lebensmittelhandel ein Einkommen zu erzielen. Mit Hilfe der Mikrokredite können sie sich eine wirtschaftliche Selbstständigkeit als Kleinunternehmerin aufbauen, damit die Situation ihrer Familien nachhaltig verbessern (z.B. Schulbesuch für die Kinder, Medikamentenkauf), und zugleich das Dorfleben stärken.

Die wirtschaftliche Stärkung der Frauen ist zudem eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen Kinderehen, die Genitalverstümmelung von Mädchen, sowie gegen die Verbreitung von HIV/AIDS. Der große Jubel der Projektleitung über die Bewilligung der Mittel ist daher mehr als verständlich. Herzlichen Dank an alle, die diese Hilfe möglich gemacht haben! Mit der neuen Zusage wird das Mikro-Kredit-Projekt fortgesetzt, das ihr nun schon seit 26 Jahren unterstützt.

 


Fairtrade-Team des Stiftgymnasiums Xanten unterstützt erneut Partner in Nigeria

Ebenfalls aus Xanten kam die tolle Nachricht über die abermalige Initiative des Fairtrade-Teams des Stiftgymnasiums unter der Leitung von Frau Jeannette Osthus und Konny van Stephaudt, die Lederwerkstatt des St. Joseph Institute in Enugu bei der Finanzierung einer Ledernähmaschine zu unterstützen. Schülerinnen und Schüler des Stiftsgymnasiums, die sich als Fairtrade-Team engagieren, verkaufen in den Schulpausen Fairtrade-Produkte an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Mit den erwirtschafteten Gewinnen haben sie bereits in der Vergangenheit den Bau eines Volleyballfeldes sowie den Kauf von zwei Nähmaschinen für die Schülerinnen und Schüler des St. Joseph Institute Enugu ermöglicht.


Danke für die finanzierten Solaranlagen in Enugu und in Agbani

Ende Januar 2026 hielten die Eltern und Lehrkräfte des St. Joseph Institute in Enugu und Agbani ihre jährliche Vollversammlung ab. Dabei brachten die Eltern mit großer Freude und Dankbarkeit ihre Anerkennung für die von euch finanzierten Solaranlagen zum Ausdruck. Zuvor gab es in Enugu an manchen Tagen lediglich zwei Stunden Strom aus dem öffentlichen Netz. In Agbani war die Situation noch schwieriger – dort gab es teilweise wochenlang überhaupt keinen Strom…

Seit der Installation der Solaranlagen haben die Schülerinnen und Schüler nun zuverlässig – und vor allem auch nach Sonnenuntergang - Licht und Strom in ihren Schlafsälen, und müssen auch auf dem Weg zur Latrine keine Angst mehr vor Schlangenbissen haben. In Agbani ermöglicht die Solarenergie außerdem zuverlässig das Pumpen von Trinkwasser aus dem Bohrloch. Für all dies sprachen die Eltern während der Vollversammlung ihren tief empfundenen Dank aus – dieser Dank gilt allen Unterstützern!Solaranlage Agbani, St. Joseph's Institut


Gehhilfen für Menschen mit Behinderung und Schlaganfall-Betroffene

 Menschen mit Behinderungen, Schlaganfallbetroffene und viele andere in den Dörfern sind häufig ihrem Schicksal überlassen. Die meisten können sich keinen Arztbesuch in der Stadt leisten, und in den Dörfern gibt es keine Ärzt/Innen. Überleben Betroffene einen Schlaganfall, und bleiben körperlich stark eingeschränkt, führt dies oft zu Isolation im eigenen Zuhause.

Immer mehr Betroffene aus entlegenen Dörfern wenden sich daher an unseren verlässlichen Projektpartner in Nigeria – die DPC- mit der Bitte um Unterstützung in Form von Rollstühlen, Krücken oder dem Bau von Rampen, damit sie wieder am Leben außerhalb ihres Hauses teilnehmen können

All diese Hilfsprojekte konnten nur durch eure Großzügigkeit verwirklicht werden. Dafür danken wir euch von Herzen.

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